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Die Suche nach dem richtigen Bassequipment oder Bassisten haben's da etwas einfacher... ;-) !) BASSVERSTÄRKER:
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1 Grundsätzliches:
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Bassverstärker gibt es ebenso wie Gitarrenverstärker in den
unterschiedlichsten Formen, Ausführungen und Leistungsstufen.
Vertreten sind Combos, Topteile oder getrennte Vor.- und Endstufen
in Transisitor- oder Röhrentechnik sowie Boxen verschiedener
Größen und Leistungsklassen.

Mehr dazu erfahrt Ihr in den folgenden Abschnitten.

2.0 Verstärker - Anwendungsbereiche/Leistungsklasse:
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... wichtig bei der Anschaffung des "richtigen Bassequipments" ist
erst einmal die Überlegung für welchen Zweck / Einsatz benötige ich
den Bassverstärker. Für Übungszwecke und bei kleineren Sessions
genügt evtl. ein Combo (Leistung sollte 100 Watt (W) RMS nicht unter-
schreiten !)
Spiele ich in einer richtigen Band (Schlagzeug, Gitarre, Keyboard, Bass,
Gesang,vielleicht noch Brass), reicht dieser meist nicht mehr aus
und man sollte eine größere Anschaffung anstreben. Ein Topteil
oder eine getrennte Vor.- und Endstufe (Leistung sollte nicht unter
200 W sein) sowie entsprechende Boxen kommen hier zum tragen.
Natürlich hängt das ganze auch von der Musikrichtung ab, die gespielt
wird. In einer kleinen Jasscombo die filigran spielt reicht unter
Umständen noch eine Combo während man in einer Rockcombo (verzerrte
Gitarren etc. ) um eine größere Anschaffung nicht herum kommt.

TIPP:
*** !!! Als Bassist kann man nie genug/zuviel Verstärkerleistung
haben, lieber hier etwas größer dimensionieren als zu klein,
spätestens wenn man bei Rockmucke gegen zwei "Gitarrentürme"
ankämpfen muss findet man schnell heraus, wo die Grenzen des eigenen
Equipments sind. Verstärkerleistungen von 400 und mehr Watt RMS
sind hier keine Seltenheit - habe da so meine eigenen Erfahrungen
gemacht *** !!!

2.1 Verstärker - Combo oder doch gleich eine richtige Anlage ?
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Wie oben bereits erwähnt ist der Einsatz des Combos eingeschränkt.
Deshalb gehe ich hier nur kurz darauf ein. Combos sind meist in einfacher
Transistortechnik aufgebaut (Röhrentechnik gibt es fast nicht),
haben auch oftmals nur eine simple Ausstattung (Klangregelung und
Anschlussmöglichkeiten sind teilweise recht spartanisch ausgeführt),
auch bietet nicht jeder Combo die Möglichkeit direkt Effekte
einzuschleifen oder einen Ausgang zu einem Mischpult (möglichst XLR)
zu haben, vor allem aber bringen sie aufgrund ihrer Bauart nicht die
Leistung ausgewachsener Anlagen.
Einen Vorteil aber haben Combos; sie sind einfacher zu transportieren,
in Betrieb zu nehmen, benötigen weniger Platz und sind insgesamt
handlicher (paßt in jedes Auto!). Natürlich gibt es auch mittlerweile
Modelle die üppiger ausgestattet sind und auch dementsprechend teuer sind.
Letztendlich spricht eigentlich nichts gegen ein Combo - man sollte
sich jedoch vorher genau überlegen für welchen Einsatzzweck man ihn
benötigt, denn wie gesagt die Leistungsgrenze ist hier sehr schnell erreicht,
manch einer hat das schon bei der ersten Bandprobe erfahren !

TIPP:
*** !!! Vor dem Kauf moeglichst in einer Probe/Session
ausprobieren !!! ***

2.2 Verstärker - Topteile bzw. Vor- u. Endstufen
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Liebäugelt man mit einer "ausgewachsenen Anlage" hat man auch meist
die Qual der Wahl, der Markt ist mittlerweile so vielfältig, dass
einem die Entscheidung nicht gerade leicht gemacht wird.
Hier einige Anhaltspunkte. (Tests/Erfahrungswerte verschiedener
Geräte unter Punkt 3.x).
Zum einen haben wir die Transistor zum anderen die Röhrentechnik.
Viele Bassamps sind heutzutage komplett in Transistortechnik
aufgebaut, einige wenige benutzen in der Vorstufe Röhren.- u.
in der Endstufe Transistortechnik und noch weniger reine Röhrentechnik,
einache Gründe hierfür sind z.B. die Kosten für die Röhren-
technik und auch der technische Aufwand, (zusätzliche Anpassungstrafos
sind notwendig etc.) und natürlich auch das damit verbunden wesentlich
höhere Gewicht dieser Verstärker. (wer bereits einen Ampeg mit sich
herumschleifen durfte weiß wovon ich spreche).

 
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