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Welches Plektrum für Nu Metal? PDF Drucken E-Mail
Dunlop Pic In diesem Artikel erfahrt Ihr mehr über den verschiedenen Sound diververser Plektren. Man sollte es ja nicht glauben aber auch bei Vollverzerrtem Metallbrett gibt es je nach Plec höllenunterschiede im Gitarrensound

Einige von Euch, gerade die Metal Fraktion, hat vielleicht noch nicht so viel mit diversen Plektren herumexperimentiert.
Ich kann dazu nur sagen, dass sich der Aufwand auf jeden Fall lohnt. Der Sound wird zwar wie Ihr wisst hauptsächlich durch den Amp und die Gitarre wiedergegeben, allerdings wird auch nur das, was Ihr selbst produziert verstärkt. Das Quellsignal des Gitarrensound macht Ihr also selbst. Ein Plektrum spielt hierbei eine entscheidende Rolle Bei Acoustic Gitarren ist das sogar genauso wichtig wie die Gitarre selbst. Eine absolute super Gitarre bringt halt einfach keinen weichen balladesken Sound mit einem harten Plek. Um den gewünschten weichen Sound zu erzielen, müsst Ihr halt auch ein weiches Plektrum spielen. Umgekehrt natürlich auch ein hartes.

Metal mit weichem Plek kling halt einfach nicht so gut. Für das Volle Nu Metalbrett ist der knackige Anschlag eines harten Picks unbedingt erforderlich. Ein zu weiches Plek würde sich bei dieser Art von Musik nur hin & her biegen und ein Anschlag mit hartem Attack nicht möglich machen. Deshalb würde ich für die meist bis zu 2 Ganztönen tiefer gestimmten Gitarren im Nu Metal bereich ein Plek mit einer Stärke zwischen 1,2mm bis 2mm empfehlen. Diese Empfehlung gilt aber genauso im normalen Rockbereich wie auch bei dropped "d" tunings.
Für Akkustik Gitarre sollte es eines mit Grip (wie das Dunlop Nylon auf dem ersten Bild) bis 1mm Stärke sein. Das Plek mit 1mm Dicke verwendet man bei der Akkustik Gitarre hauptsächlich zum solieren. Wenn sie dünner als 1mm sind könnt Ihr kaum mehr schnelle Soli spielen. Ihr dürft nicht vergessen, dass Ihr auf Acoustic Gitarren dicke Saiten habt (12-53 oder mehr ). Zu dünne Pleks und ihr habt nur noch eine Schlabberei. Zu Starke Pleks klingen hier jedoch einfach zu hart.
Nachdem wir nun die dicke (Stärke) geklärt haben stellt sich noch die Frage nach Material und Form. Materialien gibt es hier ganz unterschiedliche. Angefangen von 70-er Jahre Plektren aus echtem Schildpatt über Nylon, PVC, Horn, Celluloid oder auch Polyvinylidenfluorid welches eine höhere Dichte als Nylon aufweist. Unterschiedliches Material ergibt einmal unterschiedlichen Sound und unterschiedliche Haltbarkeit der Plektren. Bei schlechterer Qualität werden die Plecks schnell Schartig, was sich dann wiederum negativ auf den Sound und das Spielgefühl auswirken kann. Dann muss man das Plek halt öfter wechseln. Die früheren Schildpatt Pleks hatten hier gegenüber den meisten heutigen plastik Pleks entscheidende Vorteile. Leider gibt es diese heute nicht mehr.
Grundsätzlich gilt bei den Materialien wie auch bei der Form: Ausprobieren. Unterschiedlicher Sound wie auch unterschiedliches Spielgefühl der Materialien und Formen lassen hier keine allgemeingültige Aussage zu. Bei den Formen haben sich dreieckige und Tropfenförmige Picks durchgesetzt. Je nach eigener Spieltechnik muss man dann noch die Größe der Plektren beachten. Manche schwören auf tropfenförmige mini Picks für Speedsoli, Anderen kanns nicht gross genug sein.

Fazit: Nehmt Euch die Zeit und testet einfach mal alle möglichen Plektrenstärken und Materialien, Bauformen und Grössen aus. Tip: am Besten Ihr macht mit den unterschiedlichen Picks ein paar Probeaufnahmen, so lässt sich der Unterschied super vergleichen





Bis bald!

Andi

 
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